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Ralf Dammasch: Wer ist der Mann, der aus Baustellen Fernsehgeschichte macht?
Ralf Dammasch ist ein deutscher Landschaftsgärtner und TV-Gesicht, geboren am 30. September 1966 in Hamm. Bundesweit bekannt wurde er unter Spitznamen wie „Garten-Guru“ und „Beet-Bruder“ – Titel, die er sich über Jahre in diversen Dokusoaps rund um Garten- und Hausprojekte erarbeitet hat. Sein aktuell größtes Vorhaben: eine jahrhundertealte Textilfabrik in ein Zuhause zu verwandeln.
Der gebürtige Westfale gehört mittlerweile zu den dienstältesten Gesichtern des deutschen Doku-Soap-Genres. Wo andere TV-Handwerker nach ein, zwei Staffeln wieder verschwinden, hat sich der heute knapp Sechzigjährige über Jahrzehnte als Konstante etabliert.
Handwerk vor der Kamera – der Ausgangspunkt einer TV-Karriere
Bevor Kameras eine Rolle spielten, war Dammasch das, was sein Wikipedia-Eintrag knapp zusammenfasst: ein praktizierender Landschaftsgärtner. Diese fachliche Basis unterscheidet ihn von reinen Fernsehdarstellern – wenn er Beete umgräbt oder Terrassen anlegt, greift er auf echtes Handwerkswissen zurück, nicht auf ein einstudiertes Drehbuch.
Genau diese Glaubwürdigkeit dürfte der Grund sein, warum Sender wie VOX ihn über so viele Formate hinweg besetzt haben. Er verkörpert den Typus des bodenständigen Machers, der lieber zupackt, als lange zu reden.
Die TV-Formate: Von „Ab ins Beet!“ bis „Ab in die Ruine!“
Drei Sendungen prägen Dammaschs mediale Laufbahn besonders stark. Jede davon zeigt eine andere Facette seines Schaffens:
| Sendung | Sender | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Ab ins Beet! | VOX | Garten- und Beet-Projekte bei Privatpersonen |
| Die Beet-Brüder | VOX | Spin-off mit Fokus auf Dammasch und Kollegen |
| Ab in die Ruine! | VOX | Sanierung maroder Immobilien und Ruinen |
Bei „Ab ins Beet!“ gehört Dammasch zu den sogenannten Urgesteinen des Formats – ein Begriff, der in Medienberichten explizit für ihn verwendet wird. Mit „Die Beet-Brüder“ bekam er gemeinsam mit Kollegen wie dem inzwischen verstorbenen Ralf „Ralle“ Ender ein eigenes Format, das seine Rolle als „Garten-Guru“ noch stärker in den Mittelpunkt rückte.
Warum ihn Fans „Beet-Bruder“ nennen
Der Spitzname stammt direkt aus dem Format „Die Beet-Brüder“ und hat sich seither so verselbstständigt, dass Boulevardmedien ihn mittlerweile fast durchgängig als Erkennungsmerkmal verwenden. Wer heute nach ihm sucht, landet in den seltensten Fällen beim vollen Namen allein – meist steht „Beet-Bruder“ direkt davor.
Neustart auf der Schwäbischen Alb: Das Fabrik-Projekt
Mit „Ab in die Ruine!“ hat sich das berufliche Terrain verschoben – vom fremden Garten zur eigenen Baustelle. Gemeinsam mit seiner Partnerin Sylvia Schiefer kaufte Dammasch eine rund 120 Jahre alte Textilfabrik im Ort Jungingen im Killertal, Zollernalbkreis.
Das Fachwerkgebäude bringt einen ungewöhnlichen Fund mit: eine denkmalgeschützte Dampfmaschine, deren Armaturen laut Dammasch „überraschend gut erhalten“ seien – „kein Vandalismus, nichts“, wie er gegenüber Regionalmedien betonte. Der Kauf sei für ihn in dem Moment praktisch besiegelt gewesen.
Sylvia Schiefers Heimat wird zum Lebensmittelpunkt
Jungingen ist kein Zufallsort. Es ist Schiefers Heimatgemeinde, wo ihre Eltern und weitere Familienmitglieder bis heute leben. Für die Beziehung, die inzwischen rund vier Jahre andauert, bedeutet das Projekt weit mehr als reine Bausubstanz – es ist der Ort, an dem beide ihre gemeinsame Zukunft verankern. Dammasch selbst ist für die Partnerschaft auf die Alb gezogen, weg von seinen bisherigen Wirkungsstätten.
Die Sanierung – von der ehemaligen Näherei zur modernen Loftwohnung mit Industrie-Charme – läuft seit rund einem Jahr und wird in „Ab in die Ruine!“ dokumentiert, inklusive Wohnwagen im Garten als Zwischenlösung während der Bauphase.
Abschied von einem Weggefährten: Ralle Enders Tod
Im Oktober vergangenen Jahres verstarb Ralf „Ralle“ Ender, langjähriger Kollege aus „Ab ins Beet!“, im Alter von 63 Jahren. Dammasch äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ sichtbar bewegt: „Es ist noch ganz frisch, er ist ja noch nicht einmal beerdigt.“ Der Verlust traf nicht nur die Fangemeinde der Sendung, sondern auch die eingespielte Truppe hinter den Kulissen, in der beide über Jahre zusammenarbeiteten.
Gerüchte um den eigenen Tod – was wirklich dahintersteckt
Parallel kursierten im Netz wiederholt Meldungen über einen angeblichen Tod von Dammasch selbst – reißerische Überschriften, die vor allem auf Klickzahlen zielten. Medien wie tagwelle.de stellten bereits im September 2024 richtig: Die Gerüchte entbehrten jeder Grundlage. Dammasch war und ist weiterhin aktiv vor der Kamera zu sehen, wie seine laufenden Auftritte in „Ab in die Ruine!“ belegen.
Solche Falschmeldungen sind bei bekannten TV-Gesichtern kein Einzelfall, zeigen aber, wie schnell sich unbelegte Behauptungen über Suchmaschinen und soziale Netzwerke verbreiten können.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wie alt ist Ralf Dammasch?
Ralf Dammasch wurde am 30. September 1966 in Hamm geboren und ist damit aktuell 59 Jahre alt.
Ist Ralf Dammasch wirklich gestorben?
Nein. Die im Netz kursierenden Todesgerüchte wurden bereits 2024 von Medien wie tagwelle.de widerlegt. Dammasch ist weiterhin regelmäßig in „Ab in die Ruine!“ zu sehen.
In welchen Sendungen war Ralf Dammasch zu sehen?
Zu seinen bekanntesten Formaten zählen „Ab ins Beet!“, „Die Beet-Brüder“ und „Ab in die Ruine!“, allesamt auf VOX ausgestrahlt.
Was macht Ralf Dammasch aktuell beruflich?
Er sanierte gemeinsam mit Partnerin Sylvia Schiefer eine rund 120 Jahre alte Textilfabrik in Jungingen im Killertal und dokumentiert das Projekt in „Ab in die Ruine!“.
Mehr lesen: Peter Kraus

